Willkommen bei den SOCAR Sommerferientipps

Mit unseren Tipps sind Sie im Sonnerurlaub besser unterwegs. Wir wünschen eine gute Fahrt sowie schöne Ferien, buone vacanze und bonnes vacances - have a nice holidays!

  • Damit der Rücksitz nicht zur Kampfzone wird.
  • Cool: Der Kühlschrank im Handschuhfach.
  • Sie sind ferienreif. Ihr Auto auch?
  • Nicht verkehrt – Die Verkehrsanforderungen kennen.
  • So packen Sie das Autobeladen.

Damit auf dem Rücksitz aus der Komfortzone keine Kampfzone wird, sollten Sie für die Kids genügend Snacks und Getränke dabei haben. Empfehlenswert sind auch Tracks mit Kinderliedern oder Geschichten zur Unterhaltung. Und zwischendurch können die Kleinen ja auch mal das iPad oder Smartphone abgeben und eine analoge Spielrunde einlegen, beispielsweise mit heiteren Klassikern wie dem Ich-packe-meinen-Koffer-Spiel.

Das geht so: Ein Kind beginnt das Spiel zum Beispiel mit dem Satz «Ich packe meinen Koffer und nehme mit: meine Badehose!». Der nächste Spieler wiederholt den Satz und fügt ein weiteres Objekt hinzu. So geht das Spiel immer weiter, bis ein Spieler bei der Aufzählung ein Objekt vergisst oder die Reihenfolge durcheinanderbringt – dieser Spieler scheidet aus. Der Spieler mit dem besten Gedächtnis, der am Ende als einziger übrigbleibt, gewinnt das Spiel.

Ebenfalls sehr unterhaltsam ist das bekannte Ratespiel «Ich sehe etwas, was du nicht siehst!». Einer der Spieler sucht sich ein Objekt aus und sagt beispielsweise: «Ich sehe etwas, was du nicht siehst, und das ist orange!». Die Mitspieler müssen versuchen, das betreffende Objekt zu erraten, indem sie Fragen stellen, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden dürfen. Spielt man es unterwegs, ist zudem Geschwindigkeit gefragt, da zu erratende Objekte ausserhalb des Autos aus dem Blickfeld rücken können.

Haben Sie schon einmal eine überhitzte Getränkedose in einem Auto geöffnet? Keine gute Idee. Wenn Sie keine Kühlbox zur Hand haben, schafft bei gewissen Automarken und -modellen das Handschuhfach Abhilfe. Öffnen Sie es und schauen Sie, ob Sie ein kleines Rad mit einem Symbol für ein Gebläse finden. Falls ja, öffnen Sie das Gebläse. So strömt die kalte Luft der Klimaanlage ins Handschuhfach und Schokolade, Guetzli oder Getränkedosen können gekühlt werden. Cool, oder?

Unterwegs ab und zu eine Pause einzulegen ist sinnvoll, es sei denn, sie erfolgt unfreiwillig auf dem Pannenstreifen. Pannen sind absolute Spassbremsen, darum sollten Sie Ihr Auto vor der Abfahrt beim Garagisten auf seine Ferientauglichkeit überprüfen lassen. Zum Check gehören: Kontrolle des Reifendrucks und -profils (auch beim Reserverad), aller Flüssigkeiten (Öl, Scheibenwasser, Kühlmittel) sowie Lampen, der Batterie, der Scheibenwischer und aller Schlauchverbindungen.

Andere Länder, andere Sitten und auch andere Verkehrsregeln. Es macht Sinn, sich vor den Ferien über die wichtigsten Eigenheiten des Reiselandes schlau zu machen. Welche Reisedokumente sind wo erforderlich? In welchen Ländern brauchen Sie einen internationalen Führerausweis? Welche Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten? Die wichtigsten Infos zu über 200 Ländern, von A wie Ägypten bis Z wie Zentralafrikanische Republik, finden Sie auf der Website des TCS.

Beladen Sie Ihren Kofferraum nur bis zur Oberkante der Rücksitzlehne. Verstauen Sie schwere Gepäckstücke immer ganz unten und binden Sie lose Gegenstände am besten fest. Sollte es doch einmal höher werden, dann verwenden Sie ein Trennnetz. Achten Sie auf eine gute Sicherung der Dachladung und berücksichtigen Sie die im Fahrzeugausweis notierten Gewichtsgrenzen. Wie ein Auto korrekt beladen wird, zeigt die nützliche Videoanleitung des TCS.

Machen Sie man Pause

Klar möchten alle möglichst schnell am Strand liegen oder am Zielort in einer Bar ein erstes Gelato Stracciatella essen. Aber stressen Sie sich und Ihren Körper nicht und legen Sie unterwegs regelmässig Pausen ein. Alle 200 km für rund 20 Minuten rechts rausfahren und sich die Füsse vertreten, lautet die Faustregel. Ein paar Dehnungsübungen helfen auch, dass Sie Ihr Badetuch am ersten Tag am Meer nicht mit einem Hexenschuss ausbreiten.

  • Torso twisten.
  • Kreislauf anregen.
  • Rücken entspannen.
  • Hals und Nacken stretchen.
  • Körperflanken dehnen.
  • Schultern mobilisieren.
  • Brustmuskulatur dehnen.

Heben Sie die Arme auf Schulterhöhe. Drehen Sie den Oberkörper aus der Taille heraus sanft von Seite zu Seite – der Rücken bleibt gerade und aufrecht, der Blick folgt der Bewegung. Jede Seite ohne Schwung dreimal ausdrehen.

Treten Sie auf der Stelle und heben Sie dabei aktiv abwechselnd die Knie an, die Arme neben dem Körper heben Sie mit an und atmen dabei tief durch – das Ganze rund 30 Sekunden lang.

Aus dem aufrechten Stand beugen Sie sich langsam nach vorne und lassen Wirbel für Wirbel abrollen. Aus der Vorbeuge anschliessend Wirbel für Wirbel wieder aufrollen und dabei auf entspannte Arme und entspannten Nacken achten. Übung dreimal wiederholen.

Neigen Sie den Kopf seitlich zur Schulter und drehen Sie ihn abwechselnd zur Seite. Oberkörper und Schultern immer entspannt lassen und nicht der Kopfbewegung folgen. Die Hand drückt dabei Richtung Boden.

Strecken Sie die Arme nach oben. Eine Hand greift die andere, die Beine überkreuzen. Neigen Sie nun den Oberkörper seitlich und dehnen Sie die Körperflanke. Drei bis fünf Sekunden halten, dann die Seite wechseln.

Die ausgestreckten Arme bis auf Schulterhöhe anheben. Mit den Schultergelenken führen Sie kleine Rotationen aus, zuerst vorwärts, dann rückwärts. Die Schultern dabei konstant tief und die Ellbogen gestreckt halten.

Stehen Sie aufrecht und breiten Sie die Arme seitlich so weit wie möglich nach hinten aus, die Daumen ziehen dabei nach hinten, bis Sie eine Dehnung im Brustmuskel spüren. Halten Sie die Spannung drei bis fünf Sekunden, lösen Sie dann die Spannung und wiederholen Sie die Übung mehrmals.