SOCAR mit erster Elektroladestation in der Stadt Zürich

SOCAR Energy Switzerland eröffnet heute am Standort Zürich-Hohlstrasse gemeinsam mit dem Start-up GOFAST die erste Elektroladestation in der Stadt Zürich. Weitere Ladestationen auf Stadtgebiet sind in Planung und werden bei entsprechendem Bedarf in den nächsten Jahren schrittweise realisiert. Damit investiert SOCAR weiter in die zukunftsträchtige Elektromobilität und weitet sein bereits enges Netz von Ladestationen an Autobahnen sukzessive auf urbane Gegenden aus.

 

Die moderne Tankstelle an der Hohlstrasse 544 in Zürich-Altstetten war nach dem Markteintritt im Jahr 2012 die erste SOCAR Tankstelle in der Schweiz. Mit der heutigen Inbetriebnahme der ersten Doppelschnellladestation ausserhalb von Autobahnraststätten setzt dieser Standort für SOCAR einen erneuten Meilenstein. Mit der erstmaligen Erschliessung von urbanem Gebiet etabliert SOCAR schrittweise eine feingliedrige Netzabdeckung, die den Fahrern von Elektroautos die nötige Planungssicherheit bietet.

Realisierung ohne Ausbau der Stromkapazität dank intelligenter Steuerung

Die Ladestation Zürich-Hohlstrasse wird gemeinsam mit dem Schweizer Start-up GOFAST betrieben. Für die beiden Unternehmen ist es die erste gemeinsame Ladestation. Die Doppelschnellladestation hat eine Leistung von bis zu 150kW und ist damit technisch gerüstet für Elektroautos der neusten Generation. Batterien von schnellladefähigen Elektroautos lassen sich in rund 30 Minuten zu 80% laden. Zudem können an der gleichen Station neu zwei Autos gleichzeitig schnellladen.

Die Doppelladesäule Hohlstrasse basiert auf den allerneusten technologischen Entwicklungen. Die Ladestation ist stromtechnisch in das Gesamtsystem der Tankstelle integriert und maximiert dabei dynamisch die verfügbare Leistung des bestehenden Stromanschlusses. So war es möglich, diesen Standort in kurzer Zeit, ohne Ertüchtigung des Stromanschlusses, umzusetzen, weil kein Ausbau an Stromkapazitäten nötig war. Mit diesem Verfahren können zukünftig einfach und ohne grosse Infrastrukturkosten Ladestationen gebaut werden, weil für Ladestation und Tankstelle keine separaten Stromanschlüsse mehr nötig sind.

Pionier bei Installation von Schnellladestationen

SOCAR möchte seinen Beitrag auf dem Weg zu einer neuen mobilen Zukunft leisten und aktiv mitgestalten. Von den 11 SOCAR Standorten an Autobahnen verfügen heute sieben über Schnellladestationen (Herrlisberg / St. Katharina Nord und Süd, Bursins, Pieterlen, Kölliken Nord, Gotthard-Raststätte). Es ist das langfristige Ziel, gemeinsam mit den Partnern sowohl die eigenen Autobahnstandorte, aber wo sinnvoll auch die Tankstellen in urbanen oder ländlichen Gebieten, mit Elektroladestationen auszustatten.

Edgar Bachmann, CEO SOCAR Energy Switzerland, ist überzeugt: «Als Mobility Provider bereitet sich SOCAR stets auf neue Marktbedürfnisse vor. Auch in den Städten nimmt die Anzahl Elektroautos zu. Weil Städter vor allem in Mehrfamilienhäusern wohnen und ihr Auto nicht ohne Weiteres zu Hause aufladen können, wird die Nachfrage nach Elektroladestationen zunehmen. Aus diesem Grund sieht SOCAR in den Städten Potenzial und der Standort Hohlstrasse ist erst der Anfang.»

Domenic Lanz, Geschäftsführer von GOtthard FASTcharge (GOFAST), freut sich: «Mit GOFAST bauen wir das nationale Schnellladenetz für alle Elektrofahrzeuge, unabhängig von Stecker oder Marke, auf. Neben den klassischen Standorten und neben der Autobahn braucht es aber auch in den grösseren Städten und an Tourismusdestinationen Schnelllademöglichkeiten. Nur so kann die Elektromobilität die breite Bevölkerung erreichen. Mit SOCAR haben wir einen spannenden und innovativen Partner gefunden für den ‘urbansten Schnellladestandort’ der Schweiz».

Die neue Ladestation ist im Netzwerk von swisscharge.ch eingebunden. Damit können Kunden die Ladestation bis zu 30 Minuten vor Benutzung vorreservieren. Auch in anderen bekannten und verbreiteten Netzwerken wie MOVE ist die Ladesäule integriert und kompatibel. Im Rahmen der Eröffnung der Ladestation SOCAR Zürich-Hohlstrasse ist das Schnellladen dort bis zum Sonntag, 10. Juni 2018, kostenlos.